05 Dezember, 2015

Black Friday

war das gestern für uns alle! Für mich weil ich schon wieder unters Messer kam, Ingrid und Georgs weil deren Nerven bis zu meiner Abholung blank lagen und Amica musste, als ich nach der OP abgeholt wurde alleine zu Hause bleiben.

Ich beginne mit meinen Erzählungen aber der Reihe nach! Am Morgen wurden wir in stockfinsterer Nacht aus den Betten gescheucht und Georg lief rund um den Teich mit uns, er wollte das wir wichtige Geschäfte erledigen, doch wie es halt so ist, es war uns noch viel zu zeitig und wir hätten gerne noch weiter gebüselt, daher verweigerte Amica komplett und ich drückte, dem Georg zu liebe, ein Paar Bemmerl heraus. Bald darauf wurden wir ins Auto verfrachtet und die 1 1/4 stündige Fahrt ging los. Wir mussten, am Ziel dieser Reise, einige Zeit warten


und Georg hat mir diese Wartezeit mit einem kleinen Spielchen verkürzt,
bis wir in die Ordination gebeten wurden, 

wo Georg mich mit Wasser versorgt hat und mich danach einige "Götter in Grün" - ja sie waren in GRÜN gehalten *grins* - in Empfang genommen haben. Mir wurde ein Jaukerl verpasst *quietsch* und danach führte mich eine dieser "Göttinnen" von meinen Liebsten weg und verschwand mit mir in den hinteren Räumlichkeiten. Dass man mir Blut abzapfte bekam ich schon gar nicht mehr mit. Was danach noch alles passiert ist, da fehlt mir jede Erinnerung. Fest steht, dass ich aufgewacht bin und ein "aufgeschnittenes" und komplett kahl geschorenes Bein hatte und ein großes Pflaster an der Wunde klebte. Ich wurde aus der "Bettenstation" von gleich zwei so "grünen Gestalten" zu meinen Lieben gebracht, man musste mich stützen, denn den operierten Fuß wollte ich noch nicht belasten. Georg "ging", ich humpelnd auf drei Beinen, mehr schlecht als recht, mit mir zum Auto und bettete mich auf eine weiche kuschelige Decke, da konnte ich während der ganzen Heimfahrt weiter schlafen. Zu Hause angekommen, trug Georg mich ins Haus und auch da schlief ich noch einige Zeit weiter. Ingrid kuschelte sich an meine grüne Seite und ließ mich nicht aus den Augen. Leises "sumsen" von mir und sie war sofort besorgt
. Ihre Gedanken waren "hab ich Schmerzen, muss ich Luli oder was sonst"? Da mir für heute ein kleiner Happen, so hatte es der liebe Herr Doktor genannt, zugebilligt wurde, bekam ich den in Form von feinen Putenfiletstreifen. Die halbe Nacht hat dann Ingrid neben mir verbracht und den Rest der Nacht hat Georg über mich gewacht. So brachten wir diese erste Nacht ganz gut über die Runden.

Der heutige Morgen begann mit einem kleine Frühstück und einem Tablettencocktail, diesen bekomme ich nun für einige Tage morgens, mittags und abends. Danach wurde ein Eisbeutel auf das operierte Gelenk gelegt, um es zu kühlen und im Anschluss forderte ich meine Rechte "ich hab's dringend", wir "gingen", ja heute belastete ich mein Bein schon etwas mehr, zum Teich ...

Amica an meiner Seite ...

Georg mich liebkosend - Herz was willst du mehr?

Ingrid will ein Foto machen, daher rückt Georg mein kahles Beinchen ins rechte Licht ...


Ach ja fast hätte ich es vergessen, ich hatte nicht nur ein eingerissenes Kreuzband, sondern auch einen lädierten Meniskus und beide Schäden wurde bei dieser OP behoben.


Nach diesem kurzen Ausgang ging ich schnurstracks zu meinem Platz und hockte mich hin,

die kleine Runde hat mich sehr angestrengt. Ich war wieder müde und legte mich auf meiner kuscheligen Decke sofort wieder flach. Schlaf so sagt man, ist die beste Medizin. 

Wir können jetzt nur hoffen, dass es keine Komplikationen gibt und die Heilung dieses Mal programmgemäß über die Bühne geht!

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